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und andere Veröffentlichungen

11.11.2017

Lehrgang der Akademie Montessori Biberkor

Aufgrund des großen Erfolges und der hohen Nachfrage freuen wir uns auch im kommenden Jahr, veranstaltet von und in Zusammenarbeit mit der Akademie Montessori Biberkor, wieder einen Basislehrgang beginnend zum 02. Februar 2018 in unserem Haus anbieten zu können.

Das Montessori-Zenrum Ortenau festigt somit seine Stellung als Ausbildungsstätte in der Erwachsenenbildung.

In den letzten zehn Jahren hat sich unser Wissen darüber, wie Menschen lernen, beträchtlich vermehrt. Die Forderungen nach einer „neuen Lernkultur“ werden immer lauter. Lernen soll ganzheitlich sein und Spaß machen. Erwartet wird vernetztes, gehirngerechtes und interdisziplinäres Lernen.

Der Lehrgang ist geeignet für ErzieherInnen, LehrerInnen und alle an ganzheitlicher Erziehung Interessierte.

Die TeilnehmerInnen bekommen die Möglichkeit, das Lernen neu zu lernen, indem auf folgende Schwerpunkte geachtet wird:

  • Berücksichtigung der emotionalen und rationalen Intelligenz
  • Betätigung des optisch-räumlichen, sowie bildlichen Vorstellungsvermögens
  • Senso-motorische Erfahrungen
  • Entwicklung von Rhythmusgefühl bezogen auf das eigene Körperbewusstsein
  • Soziale Kompetenzen in Form von interpersonalen Beziehungen
  • Persönliche Kompetenzen anhand von Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion

Der Lehrgang umfasst Inhalte bezogen auf das Entwicklungsalter zwei bis sechs Jahre (Primarstufe), das Entwicklungsalter sechs bis zwölf Jahre (Elementarstufe) und das Entwicklungsalter zwölf bis sechszehn Jahre (Sekundarstufe I)- in manchen Fällen auch aus dem Bereich der Sekundarstufe II.

 

Weitere Informationen und die aktuelle Kursplanung finden Sie unter www.ifgl.de

Eine Anmeldung kann direkt erfolgen über:

Akademie Montessori Biberkor, Biberkorstraße 19 – 23, D – 82335 Berg, akademie@biberkor.de

22.06.2017

Ein neues zu Hause für Insekten im MZO
Geschafft: Das Insektenhotel im Montessori Zentrum Offenburg hängt im Garten der Einrichtung. Erzieherin Manuela Forscht (links) und Praktikant Luca Vetter leiteten die Schüler in der Ferienbetreuung. Naturschützer Bernd Eidel (rechts) aus Offenburg-Griesheim brachte sein Know-how ein. Die Kinder bohrten, sägten und leimten.

Gibt es im Insektenhotel etwa Zimmer mit Betten und Badezimmer für kleine Krabbeltiere? Nicht ganz. Robby Rheinschnake ist mit seinem Ersatzassistenten ins Montessori Zentrum Offenburg geflogen und hat sich einen Hotelbau mal näher angeschaut.
 

Am Anfang steht gleich der Unfall. Robby Rheinschnakes Assistent schafft es, sich mit der Laubsäge in den Finger zu ritzen. Blut tropft auf den Boden. Doch ehe der Assistent bleich werden kann, weiß die neunjährige Eve Rat. »Da hilft nur Spitzwegerich.« Zum Glück wächst die unter Erwachsenen als Unkraut bekannte Pflanze auf dem Rasen nebenan in rauen Mengen. Und so muss der Assistent sich einen Blattverband anlegen. »Spitzwegerich desinfiziert und stoppt die Blutung«, erklärt Erzieherin Manuela Forscht. Sie unterrichtet kosmische Erziehung im MZO.  Da geht es um Natur, Tiere, Heimat – und eben Kräuter.

Unterschlupf zum Nisten


Forscht ist auch zuständig für die Ferienbetreuung der Schulkinder. Seit Ostern dreht  sich alles um das Insektenhotel. In Insektenhotels findet man kleine Röhren aus Holz oder Pflanzenstängel. Dort können etwa Bienen, Fliegen, Käfer und andere Tierchen Unterschlupf und Platz zum Nisten finden. Gemeinsam mit dem Naturschützer Bernd Eidel aus Offenburg-Griesheim werkelt Forscht mit den Schülern seit Ostern immer wieder am Insektenhotel. Eidel bastelte vorab Schubfächer und die »Hotel-Fassade«, während die Kinder in den Osterferien sie anmalten und ab und an bei Ausflügen Material für die »Möbel« sammelten. Jetzt ist in den Pfingstferien letzte Hand angelegt worden. Das Hotel ist bezugsfertig.


Pauline, Eva, Emma und Gesine sägen schmale Bambusröhrchen in kleine Teile. Robbys Assistent geht es wieder besser. Er versucht es erneut mit der Säge – das Sägeblatt bricht ab. Wirkliche Hilfe sieht anders aus. Die klein gesägten Bambusröhrchen werden anschließend in Schubfächer angeleimt. »Angeleimt deshalb«, sagt Bernd Eidel, »weil sonst Vögel die Röhrchen rausziehen.« Hannes ist der große Bohrer. Mit Praktikant Luca Vetter bohrt er tiefe Löcher in Scheite aus Eichenholz. Hier finden Wildbienen oder Holzbienen ein neues Zuhause.
»Gerade in dichtbesiedelten Gegenden haben viele Insekten immer weniger Raum zum Leben«, erzählt Eidel. »Da sie aber wichtig sind, weil sie etwa Schädlinge futtern oder Pflanzen bestäuben, stellen Leute ihnen kleine oder auch größere Häuschen hin – und die nennt man dann Insektenhotels.«

Löcher in die Wand


»Ich finde es toll, wenn wir den Insekten ein neues Zuhause bauen«, meint Gesine. Hannes interessiert sich jetzt für den Schubkarren. Denn mit dem wird das fertige Hotel an das Gartenhäuschen auf dem MZO-Gelände gefahren. Bernd Eidel hat alles fachmännisch in Eigenarbeit vorbereitet. Schnell sind ein paar Löcher in die Wand des Gartenhäuschens gebohrt. Die Kinder heben flink die runtergefallenen Schrauben wieder auf. Das Haus wird angeschraubt, das Dach installiert, und zum Schluss wird der Schweiß von der Stirn abgewischt. Denn es ist ziemlich heiß im MZO-Garten. Toll, sind sich alle einig und bestaunen ihr Hotel.


»Und wie geht es jetzt weiter?«, will Anna wissen. Nun wird gewartet, dass die ersten Bewohner kommen. Und wenn ganz viele anfliegen, dann kann das Hotel auch ausgebaut werden. Platz ist ja links, rechts und unten noch genug. Und wenn sich keine Insekten einfinden, Robby Rheinschnake liebt schon jetzt das Hotel. Da kann er mal ein paar Verwandte unterbringen.

Interessantes

Akademie Biberkor

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der Akademie Biberkor bieten wir im eigenen Haus einen Montessori-Diplomkurs an. Das Angebot richtet sich an ErzieherInnen, LehrerInnen und alle an ganzheitlicher Erziehung Interessierte.

Kommendes Kursprogramm