Montessori-Zentrum Ortenau

Krippe, Kinderhaus & Grundschule

Leben und Lernen unter einem Dach

Das Montessori-Zentrum Ortenau e.V.

Das Montessori- Zentrum Ortenau e.V. (MZO) wurde im September 2009 in Offenburg von engagierten PädagogInnen und Eltern in Trägerschaft eines gemeinnützigen Vereins gegründet. 

Das MZO bietet auf der Grundlage der Pädagogik Maria Montessoris, Emmi Piklers, Rebecca Wild und Elfriede Hengstenberg eine durchgängige Betreuung und Bildung der Kinder vom ersten Lebensjahr bis zum Ende der Grundschulzeit. Somit leben und lernen in unserer Einrichtung Kinder in den Bereichen Krippe, Kinderhaus und Grundschule „unter einem Dach“. 

In unserer Einrichtung

  • … bieten wir den Kindern eine auf die jeweiligen Altersstufen angepasste „vorbereitete Umgebung“, in der sich jedes Kind in seinem Tempo entwickeln und bilden kann.
  • … finden die Kinder einen Lebens- und Lernort.
  • … werden die Kinder achtsam in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleitet.
  • … erleben die Kinder einen an ihren Entwicklungsstand angepassten, begleiteten Übergang von einem Bereich in den anderen, also von Krippe ins Kinderhaus in die Grundschule.
  • … arbeiten alle pädagogischen Fachkräfte (ErzieherInnen, LehrerInnen, Honorarkräfte, PraktikantInnen) zum Wohle der Kinder im Team zusammen und gestalten das Leben und Lernen mit den Kindern gemeinsam und auch bereichsübergreifend.

Die einzelnen Bereiche stellen sich Ihnen nun vor.

Eltern-Kind-Gruppe

Jedes Kind wird mit dem Drang zu lernen und zu wachsen geboren.

Losgelöst vom Alltag möchten wir den Kindern mit Ihren Eltern Raum schaffen, sich in einer kleinen Runde so zu erleben, dass alle Themen angesprochen werden können, die die individuelle Entwicklung ihres Kindes betreffen.

Oft hilft der Austausch unter „ Gleichgesinnten“ um in dieser intensiven Zeit, die nötigen Kräfte zu bündeln, die das Elternsein täglich aufs Neue erfordern.

Eine Mischung aus Liedern singen, das kindliche Spiel im Jetzt wertfrei beobachten und begleitend kurze theoretische Inputs aus der Montessori-Pädagogik, er-füllen den Vormittag.

Wir sehen uns als Wegbegleiter von Eltern mit ihren Kindern. Gemeinsam können wir alle immer wieder mit und voneinander lernen, denn jeder von uns ist einzigartig.

Jeder kann sich genau so in die Gruppe einbringen, wie es persönlich gewünscht ist.

Für Fragen haben wir stets offene Ohren.

Wenn Sie jetzt neugierig geworden sind, dann melden Sie sich noch heute in der Eltern-Kind-Gruppe an. Wir freuen uns auf Sie!

Maria Montessori erkannte, dass jedes Kind mit einem „inneren Bauplan“ ausgestattet ist, der es ihm ermöglicht, sich selbst und seine eigene Persönlichkeit aufzubauen.

In unserer liebevoll "vorbereiteten Umgebung" heißen wir Kinder und ihre Eltern willkommen und begleiten sie ein Stück auf ihrem Weg.

Kleine Kinder lieben es, mit Gleichaltrigen in einer überschaubaren Gruppe tätig zu sein. Spielideen für die Sinne helfen dem Baby und Kleinkind, seine Welt zu erobern. Das Begreifen mit den Händen bereitet den Weg zu den ersten Worten.

Gemeinsam mit Eltern begleiten und beobachten wir in der Eltern Kind Gruppe die Kinder liebevoll auf dem Weg in ihre Selbständigkeit, bei ihren ersten Schritten in die Welt hinein und sehen wie sie neue Erfahrungen sammeln, Entdeckungen machen, sich darüber freuen, lachen, spielen, erste Kontakte knüpfen und vieles mehr.

Dabei erhalten Eltern Einblicke in die Montessori-Pädagogik und haben die Möglichkeit, sie zu Hause in der Familie umzusetzen. Im Kontakt mit anderen Familien können sie ihre Erfahrungen austauschen. 

Der Altersunterschied der Kleinkinder in der Gruppe beträgt etwa drei Monate.

Die nächste Eltern-Kind-Gruppe beginnt im Januar 2018. Anmeldungen nehmen wir gerne er Email: info@mz-o.de entgegen.

Krippe

In unseren beiden Krippengruppen werden bis zu 10 Kindern im Alter von einem bis etwa drei Jahren von zwei Erzieherinnen und einer Praktikantin betreut.

In den familiären und für die Kinder überschaubar eingerichteten Räumen unserer Krippe finden die Kinder eine auf ihre Bedürfnisse abgestimmte vorbereitete Umgebung.

Jedes Kind ist ein unverwechselbares Individuum. Ihm wohnt eine schöpferische Kraft inne, durch die es sich in den kommenden Jahren selbst entwickeln wird, sich aufbaut. Hierzu bedarf es einer liebevollen Aufnahme und Anregungen in der Umgebung. Das kleine Kind vollbringt in den ersten Jahren eine enorme Entwicklungsleistung: Es baut sich selbst, seinen Geist, seine Sinnes- und Gefühlswelt, seinen Willen und sein Denken nach dem eigenen „inneren Bauplan“ auf.

In den ersten drei Lebensjahren ist es die besondere Aufgabe der Erzieherinnen in der Krippe, die in dieser Altersstufe hervortretenden sensiblen Phasen für Bewegung, Sprache und Ordnung achtsam zu begleiten.

 

Eltern-Kind-Gruppe

Jedes Kind wird mit dem Drang zu lernen und zu wachsen geboren.

Maria Montessori erkannte, dass jedes Kind mit einem „inneren Bauplan“ ausgestattet ist, der es ihm ermöglicht, sich selbst und seine eigene Persönlichkeit aufzubauen.

Kleine Kinder lieben es, mit Gleichaltrigen in einer überschaubaren Gruppe tätig zu sein. Spielideen für die Sinne helfen dem Baby und Kleinkind, seine Welt zu erobern. Das Begreifen mit den Händen bereitet den Weg zu den ersten Worten.

Betreuungszeiten

Regelöffnungszeiten

  Krippe Kinderhaus Schule
Mo-Do 07:15 - 14:30 Uhr 07:15 – 14:30 Uhr 08:00 – 15:30 Uhr
Freitag 07:15 - 14:30 Uhr 07:15 – 14:30 Uhr 08:00 – 14:00 Uhr

Erweiterte Öffnungszeiten

  Krippe Kinderhaus Schule
GT 1 14:30 - 15:30 Uhr 14:30 – 15:30 Uhr 07:15 – 08:00 Uhr
GT 2 - 15:30 – 16:30 Uhr bis 16:30 Uhr
GT 3 - 16:30 – 17:00 Uhr 16:30 – 17:00 Uhr

Ferien/Schließtage:

Eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf gehört zum Konzept des MZO. Deshalb ist das MZO maximal 30 Tage im Jahr geschlossen.

Für Schulkinder gelten die regulären Schulferien. 
Bei Bedarf bietet das MZO für Schulkinder in den Ferien und außerhalb der Schließtage ein spannendes Ferienangebot. 
Die Eltern melden ihr Kind hierzu separat an. Das Entgelt für die Ferienbetreuung inklusive Mittagessen ist gesondert zu entrichten.

Regelmäßiger Besuch der Einrichtung und Fehlzeiten:

Im Interesse des Kindes und der Gruppe sollte die Einrichtung im Vorschulbereich regelmäßig zu den vereinbarten Betreuungszeiten besucht werden. 
Der tägliche Besuch des Schulunterrichts wird als selbstverständlich erachtet.

Fehlt ein Kind im Vorschulbereich, ist die Bereichsleitung bzw. das Sekretariat zu benachrichtigen. 
Bei Schulkindern ist ebenso am ersten Fehltag eine Benachrichtigung erforderlich.

Kinderhaus

Kinderhaus 1 & 2

In zwei von unseren Kinderhausgruppen werden jeweils bis zu 20 Kinder im Alter von drei Jahren bis fünf Jahren von jeweils drei Erzieherinnen bzw. Praktikantinnen betreut.

In der vorbereiteten Umgebung des Kinderhauses finden die Kinder alles, was sie für ihre, durch den inneren Bauplan bestimmte Entwicklung benötigen. Den Kindern stehen neben den Montessori - Materialien auch Bereiche für Rollenspiele und Konstruktion, Bilderbücher, ein Atelier, eine Werkstatt und ein Bewegungsraum zur Verfügung.

In der Altersstufe der drei bis sechs Jährigen treten bei den Kindern verschiedene sensible Phasen auf, in denen sie scheinbar mühelos die verschiedensten Fähigkeiten erlernen.

Das gemeinsame Leben im Kinderhaus ist in einem für die Kinder über­schaubaren Tagesablauf eingebettet. Soziale und für die Kinder verständli­che Regeln sind in unserem Alltag selbstverständlich und für alle wertvoll.

Kinderhaus 3

In der dritten Kinderhausgruppe werden bis zu 15 Kinder im Alter von fünf bis sechs Jahren im Übergang zur Grundschule betreut.

Für die Kooperationskinder besteht die Möglichkeit sich zusätzlich zur Freiarbeit und den Erfahrungsbereichen im Kinderhaus für die Freiarbeit in der Schule anzumelden. Hierbei werden Sie von einer Erzieherin begleitet und sanft in den Schulalltag eingeführt. Die durchgängigen Montessori- Materialien kennen die Schulanfänger bereits aus dem Kinderhaus und können nach eigenem Tempo und Entwicklungsstand in der Schulfreiarbeit ihre Arbeiten aus dem Kinderhaus weiterführen.

Die Kooperationskinder haben so die Möglichkeit, den geänderten Tagesablauf in der Schule kennen zu lernen und sich langsam in die Schule zu integrieren.

Gerade im letzten Kinderhausjahr zieht es die ältesten Kinderhauskinder in die Schule. Sie wollen endlich ein Schulkind sein und mit ihren großen Vorbildern den Tag verbringen. Trotzdem ist es uns wichtig, jedem Kind den Übergang im eigenen Tempo zu ermöglichen, so dass die Kinder selbst wählen können, wann, wie lange und wie oft sie die Schule besuchen.

Grundschule

Staatlich anerkannte Ersatzschule

Unsere beiden Schulklassen

In unseren beiden jahrgangsgemischten Grundschulklassen leben und lernen bis zu 50 Kinder mit ihren zwei KlassenlehrerInnen und weiteren Fachkräften für Religion, Musik und Französisch.

Die Kinder dieser Altersstufe sind gemäß ihrem inneren Bauplan und den hiervon geleiteten sensiblen Phasen von Neugier und Forscherdrang geleitet. Sie wollen das „Große“ das „Ganze“ und streben nach Überblick und Orientierung in der Welt. Sie wollen Zusammenhänge verstehen und vertiefen sich gerne in kleine Details. Zudem befinden sich die Kinder dieser Altersstufe auf dem Weg zum abstrakten Denken.

Die vorbereitete Umgebung unserer Grundschule hält alle für diese Altersstufe wichtigen Montessori- Materialien in den Bereichen Sprache, Mathematik und kosmische Erziehung bereit. Im Rahmen der täglichen Freiarbeit haben die Kinder die Wahl, mit welchem Material und Thema sie sich beschäftigen wollen. Die Kinder können sich nach der Darbietung des Materials durch die LehrerIn in ihrem eignen Lerntempo an einem von ihnen gewählten Ort alleine oder mit anderen Kindern beschäftigen. Alle weiteren Fächer wie z. B. Religion und Musik werden im Klassenverband vermittelt.

Die Kinder lernen, ihren Schulalltag zu gestalten und übernehmen Verantwortung für ihr Handeln und Lernen.

Elternangebote und die Zusammenarbeit mit den ErzieherInnen des Kinderhauses bereichern den Schultag. Immer wieder haben die Kinder Zeit, Pausen im Außengelände, im Lesezimmer, im Bau- und Konstruktionsbereich oder auch im Rollenspielbereich zu verbringen.

Unsere Schule begreift sich als Lebensraum für die Kinder. Wir begleiten die Kinder achtsam in ihrer Persönlichkeitsentwicklung.

Material in der Freiarbeit

Maria Montessori bezeichnet ihr Material nicht als Lehrmittel, das die LehrerIn benutzt, um dem Kind Sachverhalte näher zu bringen oder etwas zu veranschaulichen, wie es Unterricht in der Regel tut. Es ist vielmehr Material für die Hand des Kindes, das mit dem „Schlüssel“ die Welt erschließen lernt. Montessori betont dabei zwei Aspekte, nämlich die Bedeutung des Materials für die Entwicklung der Bewegung und der Sinne. Somit ist das Material als Entwicklungsmaterial zu sehen.

Das Entwicklungsmaterial sollte folgende Eigenschaften haben:

  • Ästhetik:
    Das Material ist in Form und Farbe harmonisch und qualitativ wertvoll. Das Kind lernt so den pfleglichen, behutsamen Umgang mit den Dingen.
  • Aktivität:
    Das Material muss das Kind zum Tätigsein auffordern, es bietet spezifische Möglichkeiten zum Handeln.
  • Begrenzung:
    Jedes Material ist nur einmal vorhanden und stellt somit eine mengenmäßige Begrenzung dar, was zu einem sozialen Lernen hinführt. Eine weitere Begrenzung ist hinsichtlich des Lernschrittes zu sehen. Das Material isoliert eine Schwierigkeit und fördert somit die Konzentration und verankert die Erkenntnis.
  • Selbstkontrolle:
    Das Material sollte dem Kind die Möglichkeit geben, selbst den Lernfortschritt zu kontrollieren. Somit wird es unabhängig von der Bewertung der Lehrerin.

Drei- Stufen-Lektion

Jedem Kind wird das Material, wenn es das erste Mal damit arbeitet, von dem/der ErzieherIn bzw. LehrerIn vorgestellt. Bei dieser Einführung (Darbietung) lernt das Kind zunächst das Material und dann den richtigen Umgang damit kennen.

Eine solche Einführung soll kurz und klar sein. Möglichst wenige Worte begleiten diese Demonstration. Das Kind muss sich nicht auf umschweifende Erklärungen konzentrieren und gleichzeitig die Handlung verfolgen, es folgt dem Bewegungsablauf und der Arbeitshaltung, die in Teilschritten analysiert wird. Deshalb wird langsam und deutlich gezeigt, wie man mit dem Material arbeitet. Die nötigen Erklärungen (meist Namen und Begriffe) gibt man anhand der „Drei- Stufen- Lektion“. Dazu wählt man gewöhnlich drei Begriffe aus.

Die Drei-Stufen-Lektion am Beispiel geometrische Körper:

1. Stufe:

Benennen
Das ist eine Kugel
Das ist ein Kubus
Das ist ein Zylinder

2. Stufe:

Erkennen
Gib mir die Kugel
Gib mir den Kubus
Gib mir den Zylinder

3. Stufe:

Identifizieren
Was ist das?
Was ist das?
Was ist das?

Wenn das Kind in der Lage ist, weitere neue Begriffe aufzunehmen, wiederholt man die Drei-Stufen-Lektion mit den nächsten Begriffen. Ansonsten werden die weiteren Begriffe zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt. Eine Darbietung dauert meist nur 5-10 Minuten. Im Anschluss daran bietet der/die ErzieherIn/LehrerIn dem Kind an, alleine mit dem Material weiter zu arbeiten.

Ferienprogramm

Für viele Eltern ist es schwierig, die zahlreichen Ferien der Schulkinder mit dem Beruf zu vereinbaren. Aus diesem Grund ist es uns wichtig, den Kindern und Eltern in den Ferien eine unkomplizierte Betreuung anbieten zu können. Außerhalb der Schließtage können die Schulkinder an der Ferienbetreuung im MZO teilnehmen.

Der Tag wird mit einem gemeinsamen Frühstück begonnen, um dann gestärkt ins Ferienprogramm zu starten. Jahreszeitliche Projekte bestimmen vormittags das Angebot. Diese werden in Absprache mit den Lehrerinnen ausgewählt oder auf Wunsch der Kinder umgesetzt. Dabei sind auch unterschiedliche Kooperationen möglich.

Im MZO und um das MZO herum starten die Ferienkinder zu sowohl praktischen, als auch geistigen Exkursionen, die im Schulalltag nicht immer ihren Platz finden. Es werden Ausflüge gemacht, gewerkelt, gebastelt, gekocht, gespielt, experimentiert und alles, was sonst noch Freude bereitet. Die Phantasie hat freien Lauf und Kreativität ist gefragt. Die Stärkung der Klassengemeinschaft wird dadurch zum Selbstläufer. Die Kinder begegnen sich außerhalb des Schulalltags in neuen Konstellationen und können ihre Freundschaften vertiefen oder neu finden. Die vertrauten Personen und Umgebung des MZO bieten den Kindern gerade in den Ferien eine familiäre Atmosphäre und Sicherheit.

Das Ferienprogramm wird vormittags ausgeführt. Nach dem Mittagessen haben die Ganztagesferienkinder die Möglichkeit, in Form von Freispielphasen, ihren eigenen Interessen nachzugehen.

in unserer Einrichtung

… bieten

wir den Kindern eine auf die jeweiligen Altersstufen angepasste „vorbereitete Umgebung“, in der sich jedes Kind in seinem Tempo entwickeln und bilden kann.

… finden

die Kinder einen Lebens- und Lernort.

… werden

die Kinder achtsam in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleitet.

… erleben

die Kinder einen an ihren Entwicklungsstand angepassten, begleiteten Übergang von einem Bereich in den anderen, also von Krippe ins Kinderhaus in die Grundschule.

… arbeiten

alle pädagogischen Fachkräfte (ErzieherInnen, LehrerInnen, Honorarkräfte, PraktikantInnen) zum Wohle der Kinder im Team zusammen und gestalten das Leben und Lernen mit den Kindern gemeinsam und auch bereichsübergreifend.