Vom Sprechen zum Schreiben zum Lesen

Zum zweiten Mal in diesem Jahr fand das Montessori-Eltern-Mini-Diplom statt.

Dabei handelt es sich um eine Reihe an Vorträgen, in der sich Eltern intensiv mit der Pädagogik Maria Montessoris auseinandersetzen.

Auch dieses Mal fanden sich zahlreiche interessierte Eltern im MZO ein um mehr zum Thema „Sprachentwicklung nach Maria Montessori“ zu erfahren.

Der Abend wurde von den beiden Montessori-Pädagoginnen Tanja Brzezinka-Höpf und Heike Huber gestaltet. Die Eltern erhielten einen Einblick in die Theorie der Sprachentwicklung nach Maria Montessori. Die Begründerin der Montessori-Pädagogik bezeichnet die Zeit der ersten sechs Lebensjahre als sensible Phase für Sprache. In diesem Zeitraum erlernt das Kind sowohl das Sprechen, als auch den Erwerb von Schreiben und Lesen.

Besonders viel Mühe gaben sich die beiden Dozentinnen bei der Auswahl der Materialen. Es war für jede Altersstufe etwas dabei. Die schon in der Krippe verwendeten Einsatzzylinder und Knopfdosen dienen zur Vorbereitung des Schreibens. Abzählreime und Fingerspiele sind im Krippenalltag fester Bestandteil und fördern das Sprachvermögen.

Im Kinderhaus haben Sinnesmaterialien wie z.B. die Tasttafeln und Sprachmaterialien wie z.B. die Sandpapierbuchstaben einen festen Platz. Auch diese Materialien dienen zur Vorbereitung von Schreiben und Lesen.

In der Schule sind das bewegliche Alphabet und die Buchstabenstempel ein Material, welches zum erlernen von Lesen und Schreiben dient.

Auch praktische Übungen wurden eindrücklich dargestellt. Hier durften die Eltern auch mal wieder Kind sein und diese selbst ausführen. Besonders interessant war die Darbietung des Land-Wasser-Reliefs aus dem Bereich der kosmischen Erziehung. Hier waren die Eltern gefragt und durften nach einer Darbietung durch die Pädagoginnen selbst etwas Montessori-Pädagogik erfahren.

Der Abend ermöglichte uns einen großartigen Einblick in das Konzept der Sprachentwicklung durch Tanja Brzezinka-Höpf und Heike Huber – vielen Dank!